Hier spricht Yogananda,

ich grüße dich!

 

Was immer du auch tust, du solltest es in Liebe tun. Nichts hat einen wahren, bleibenden Wert, wenn dem nicht so ist. Manch einer glaubt, vom Verstand her seine Taten so steuern zu können, dass sie eine Außenwirkung haben wie sie von ihm gewünscht wird. Dies ist, wie alles materiell Gesteuerte, eine Illusion. Du kannst nichts Wirkliches erschaffen, mit deinem Geiste im Dunklen, nur hell erleuchtet von deinem Verstand, mit seinem Werkzeug, der Logik. A + B ist C, sagst du? Was die Wirklichkeit angeht, ist dies ohne Bedeutung. Eine einfache mathematische Gleichung zu beherrschen macht dich noch nicht zum Erbauer neuer Welten, du erschaffst nur etwas Wirkliches, was die Maya, die große Täuschung, überdauert, wenn du von reiner Liebe gesteuert wirst. Die beste, reinste Antriebskraft, die du finden kannst in deinem Leben, ist die Liebe zu den Menschen, den Tieren, den Pflanzen, der Erde, einfach zu Allem, was ist. Dies schließt die Liebe zu dir selbst mit ein, das solltest du nicht vergessen. Tatsächlich ist deine Selbstliebe eine Grundvoraussetzung dafür, dass du dein Leben überhaupt als einen Erfolg werten kannst. Wenn es denn so etwas wie Erfolg überhaupt gibt. Ich spreche hier über den Sinn deines irdischen Lebens, so wie du es dir ausgesucht und erschaffen hast. Du in deiner göttlichenn Kraft als Erschaffer der Welten deines Seelenlebens. Beschränke dich nicht. Du bist schrankenlos in deiner Motivation und in deiner Fähigkeit dich selbst als göttliche Kraft auszudrücken, wenn du dies in Gleichwertigkeit jedem anderen Wesen zugestehst. Wo sind da die Grenzen, fragst du? Werden wir uns unter solchen Bedingungen nicht gegenseitig ins Gehege kommen? Nur insoweit wie du andere Lebewesen als Konkurrenz um Lebensraum, -kraft und Nahrung ansiehst. Nicht genug zu sein, nicht genug zu haben, den Mangel zu leben, das ist alles eine Illusion der Vergangenheit, die manche gerne aufrecht erhalten wollen. Aus der Angst heraus, ihre Macht zu verlieren, die sie sich mühsam aufgebaut haben. Machen wir uns klar, dass es das wrklich Böse nicht gibt. Ein jeder Mensch sehnt sich nach Liebe und scheinbar böse Taten sind Verzweiflungstaten aus einer -im wahrsten Sinne des Wortes- verrückten Realität heraus. Diese Realität ist eine Illusion geschaffen vom Verstand, der immer noch glaubt, er müsste alles unter Kontrolle halten, um zu überleben. Alles frei sprießende, nicht systematisierte, kann hier zutiefst beunruhigend wirken. Die wahre Ordnung entsteht jedoch immer aus der Natur heraus, aus der Natur der Dinge und Wesenheiten, der göttlichen übergeordneten Ordnung folgend. Die gute Nachricht: in dieser Ordnung ist für alle genug da zum Leben, in Ruhe und Frieden miteinander teilend, jeder seiner ureigensten Natur folgend. Gesundheit, körperliche und geistige, drückt sich dadurch aus, dass sie dem Schema folgt, dass sich ganz natürlich ergibt, wenn der Mensch sich nicht immer einmischt und versucht die DInge seiner Ordnung zu unterwerfen. So wird ein künstlicher Kampf erschaffen, denn die Natur-Kräfte müssen sich aufbäumen, wenn sie sich nicht natürlich kanalisieren können. Wenn der Mensch versucht, die Natur zu unterdrücken und für seine Zwecke auf unnatürliche Art und Weise auszunutzen, dann kann es zu Katastrophen kommen. Besinne dich also in deinem Umfeld und deinem Wirkungskreis darauf, was wirklich naturgemäß ist. Keine Sorge, wenn du in Respekt und Achtsamkeit deine Sinne für Wahrnehmungen öffnest, so wird sich dir immer der rechte Weg zeigen. Du wirst in Liebe geleitet und spüren, was sich dir natürlich offenbart. Danach zu handeln und dabei auch andere Wesen zufrieden zu erleben, wird dich aus der Tiefe beglücken, denn: Im Göttlichen sind wir alle Eins.

 

Empfangen von Jadäa am 20.5.2014

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